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Dem Patienten wird am Untersuchungstag ein tragbares Gerät mit mehren Messfühlern ausgehändigt. Die Handhabung wird dem Patienten vorher ausführlich erklärt. Das abendliche Anlegen der
Messvorrichtung durch den Patienten bereitet meist keine Schwierigkeiten. Vorher hat der Arzt alle erforderlichen Daten wie den Messbeginn und das Ende der Messung programmiert. Der Patient muss
lediglich die Messapparatur anlegen und zum verabredeten Zeitpunkt zu Bett gehen. In der Regel werden folgende Daten erfaßt:
1. Mit einer leicht anzubringenden Nasensonde werden die Atemfrequenz und etwaige Atempausen über die nasale Atemströmung mit einem Messfühler (Thermistor) registriert.
2. Mit einer fingerhutartigen Klemme, die über das Endglied eines Fingers geschoben wird, erfolgt die Messung von Herzfrequenz und Sauerstoffsättigung des Blutes (Pulsoximetrie).
3. Durch Umlegen eines locker sitzenden Gürtels, in dem ein Messgerät integriert ist, kann die Körperlage während des Schlafes registriert werden.
4. Durch Befestigen eines Mikrophons in Nähe des Kehlkopfes mit einem Klebestreifen werden Häufigkeit und Intensität der Schnarchgeräusche registriert.
Durch die Analyse von Atemfrequenz, Dauer und Häufigkeit von Atempausen, Intensität und Häufigkeit von Schnarchgeräuschen, Sauerstoffsättigung im Blut, Herzfrequenz und Körperlage können
Hinweise auf das Vorliegen einer schlafbezogenen Atmungsstörung erhalten werden. Bei allen unklaren Fällen oder beim Nachweis einer dringend behandlungsbedürftigen Atemsstörung, erfolgt die weitere Diagnostik und
Therapie unter stationären Bedingungen in einem akkreditierten Schlaflabor.
Copyright:
Prof. Dr. Piper, Meduna-Klinik, D-56864 Bad Bertrich, Tel.: 02674 / 182 0, Fax: 02674 / 182
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