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Das individuelle Schlafbedürfnis des Erwachsenen schwankt zwischen etwa 6 und 10 Stunden. bei einem Durchschnittswert von etwa 8 Stunden. Mathematisch läßt sich dieser Zusammenhang mittles einer sog. “Gaußschen Glockenkurve” beschreiben.
Der durchschnittliche Schlafbedarf von etwa 8 Stunden pro Tag stellt lediglich einen Durchschnittswert dar; einige Menschen benötigen auch nur 6 oder 7, andere hingegen 9 oder 10 Stunden. Es
ist von entscheidender Bedeutung, daß dieses individuell unterschiedlich ausgeprägte Schlafbedürfnis konsitutionell vorgegeben ist und folglich nicht durch falsch verstandenes “Training” ausgeschaltet oder
längerfristig ignoriert werden kann, ohne dass der Organismus Schaden erleidet. Wer zu den Menschen mit vermehrtem Schlafbedarf gehört, sollte daher seinen alltäglichen Lebensrhythmus nach Möglichkeit hierauf
einstellen und sein Verhalten entsprechend anpassen.
Weiterhin sind innerhalb eines 24-Stunden-Tages die Phasen maximaler und minimaler Leistungsfähigkeit je nach Typus unterschiedlich verteilt. Vereinfachend kann zwischen einem Morgentyp und
einem Abendtyp unterschieden werden. Der Morgentyp ist bereits früh am Morgen “fit” und leistungsfähig, der Abendtyp entwickelt unter anderem als “Nachtschwärmer” zu fortgeschrittener Abendzeit nochmals ein
Aktivitätsmaximum
Für die langfristige Gesunderhaltung des Organismus ist auch von Wichtigkeit, die jeweilige persönliche Lebensgestaltung im Rahmen des Möglichen auf den jeweiligen Schlaftyp auszurichten.
Weitere Einzelheiten zu dieser Thematik finden sich im nachfolgenden Kapitel über die Schlaftypen.
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Prof. Dr. Piper, Meduna-Klinik, D-56864 Bad Bertrich, Tel.: 02674 / 182 0, Fax: 02674 / 182
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