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Zentrale Schlafapnoe

Bei der zentralen Apnoe kommt es infolge einer gestörten Hirnfunktion bzw. einer gestörten Atemregulation zu episodischen Hemmungen des Atemantriebes; das Wort “zentral” steht daher für “hirnbedingt”. Zentral bedingte Atemstörungen führen jeweils zu mechanischen Atemstillständen; d.h. es findet während dieser Episoden keine Atmungsaktivität statt, sämtliche Atemmuskeln einschliesslich Zwerchfell stehen vorübergehend still. Bei einer ausschliesslich zentralen Atemstörung liegt keine muskuläre Erschlaffung des Zungengrundes vor; die Atemwege sind daher im Unterschied zur obstruktiven Schlafapnoe jederzeit frei durchgängig.

Diagramm zentrale Schlafapnoe

Die obige Abbildung veranschaulicht die charakteristischen Veränderungen bei zentraler Schlafapnoe (ohne obstruktive Komponente).

In der ersten abgebildeten Minute findet keinerlei Atemaktivität statt. Das Zwerchfell steht still (erster Verlaufsabschnitt der grünen Kurve); es strömt keine Atemluft zur Lunge, Atem- oder Schnarchgeräusche fehlen (erster Verlaufsabschnitt der blauen Kurve). Die Sauerstoffsättigung reduziert sich von ursprünglich 95 % auf etwa 70 % (erster Verlaufsabschnitt der roten Kurve). Gegen Ende der ersten Minute setzen Atembewegungen ein; das Zwerchfell hebt und senkt sich in normaler Intensität und Geschwindigkeit (mittlere Abschnitt der grünen Kurve); bei freien Atemwegen findet zeitgleich zur Zwerchfellatmung ein normaler Luftstrom ohne Schnarchen statt (mittlere Abschnitt der blauen Kurve), die Sauerstoffsättigung normalisiert sich wieder (mittlerer Abschnitt der roten Kurve). Nach vier Atemzügen stellt sich wieder ein zentraler Atemstillstand ein, und die vorbeschriebenen Veränderungen wiederholen sich.

Eine ausschließlich zentrale Apnoe findet sich nur bei etwa 2 Prozent der Patienten mit schlafbezogenen Atmungsstörungen. Bei der Mehrzahl der Patienten handelt es sich um eine obstruktive Schlafapnoe oder um eine gemischte Schlafapnoe, bei der zentrale und obstruktive Apnoe-Episoden bestehen.

Copyright: Prof. Dr. Piper, Meduna-Klinik, D-56864 Bad Bertrich, Tel.: 02674 / 182 0, Fax: 02674 / 182 3182

 

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